Streitthemen auf Startnext’s Facebook-Seite

Hallo liebe Community,

als ich die Facebook-Page von Startnext durchgesehen habe, ist mir aufgefallen, dass Startnext seine Fans auch mal über kritische Themen diskutieren lässt. Dabei ist mir ein Beitrag besonders aufgefallen, in dem es darum ging, ob auch Prominente Crowdfunding-Projekte starten und durchführen dürfen.

Abb. 1: Facebook Startnext | Crowdfunding und Stars (Facebook, 2013)

Abb. 1: Facebook Startnext | Crowdfunding und Stars (Facebook, 2013)

Hier der Link zum vollständigen Eintrag inklusive Kommentare der Fans.

Ich finde, das ist ein kontroverses Thema, zu dem jeder eine Meinung besitzt. Ich würde gern von euch wissen, wie ihr darüber denkt. Vielleicht entsteht ja auch hier eine angeregte Diskussion.

Ich feue mich auf eure Kommentare! 🙂

Quelle:

Facebook (2013). Startnext. Abgerufen 24.08.2014 von https://www.facebook.com/startnext/posts/10151542411526714#_=_

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7 Gedanken zu „Streitthemen auf Startnext’s Facebook-Seite

  1. Hallo Victoria,
    ich finde, dass Crowdfunding von der demokratischen Idee lebt, dass jeder sein Projekt einstellen kann und genauso jeder darüber entscheiden kann, welches Projekt er unterstützt. Somit ist gegen das Engagement von Promimenten für Crowdfunding-Projete nichts einzuwenden. Das Argument, dass die Projekte der Prominenten auf Grund des bekannten Namens mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen und somit Projekte von nicht prominenten Crowdfundern ausstechen, finde ich nicht wirklich stichhaltig. Denn zum einen nutzt die generelle Aufmerksamkeit der gesamten Crowdfunding Website (in diesem Fall startnext) um bekannter zu werden (davon profitieren auch kleine Projekte) und zum anderen sollte man den Menschen, die sich für Crowdfunding interessieren, so viel Eigenverantwortung und Intellekt einräumen, dass sie unabhängig von Namen entscheiden, wofür sie ihr Geld ausgeben wollen.

    Viele Grüße
    Isabell

  2. Hallo,
    ich kann mich Isabell nur anschließen, jedoch denke ich auch, dass es ein zweischneidiges Schwert darstellt, wenn Prominente Startnext benutzen. Auf der einen Seite besteht die Gefahr, dass Startnext dann nur eine weitere Plattform für Prominente darstellt, mit der sie ihr Image aufbessern können. Natürlich würde dies für Startnext mehr Publicity einräumen, aber andererseits könnte ich mir vorstellen, dass dann die Qualität der Kampagnen in Frage gestellt werden könnte.

    Viele Grüße
    Franzi

  3. Hallo Vickie,
    meiner Meinung nach geht es bei Crowdfunding doch darum wirklich gute Ideen zu unterstützen, die die Welt einen „besseren“ Ort machen. Einerseits interessiert die Person die dies bewerkstelligen will nicht wirklich, andererseits denke ich, dass vor allem Prominente auch ohne Crowdfunding (meistens) genug Geld haben um das umzusetzen. Ich finde man muss da wirklich von Projekt zu Projekt differenzieren. Und im Endeffekt ist diese Frage beantwortet, wenn die Prominenten ihr Funding-Ziel erreichen, oder eben nicht. Die Community entscheidet ja welches Projekt es Wert ist unterstützt zu werden.
    Grüße,
    Robert

    • Hallo Robert,
      vielen Dank für deine Meinung! Ich stimme dir grundsätzlich zu, aber wenn du sagst: „[…], dass vor allem Prominente auch ohne Crowdfunding (meistens) genug Geld haben um das umzusetzen. Ich finde man muss da wirklich von Projekt zu Projekt differenzieren.“ Da stellt sich dann die Frage, wie soll man da von Projekt zu Projekt unterscheiden. Es müssten ja dann allgemeingültige Kriterien geben, welches Projekt vom Promineten unterstützt werden darf und welches nicht. Oder ist es nicht eigentlich so, dass Prominente das Projekt gleich selbst finanzieren könnten, weil sie eben genug Geld haben?
      Viele Grüße
      Victoria

      • Hey Vickie,
        danke für deine Antwort! Allerdings meinte ich mit dem differenzieren der Projekte den Unterschied zwischen einem Projekt das weniger Geld benötigt zu einem das eine enorme Menge benötigt. Ich denke man kann erwarten dass eine prominente Person eine Menge selbst aufbringen kann, aber bei einem riesigen Projekt ist das wohl ein bisschen zu viel verlangt.
        Grüße,
        Robert

  4. Hallo ihr drei!
    Vielen Dank für eure Meinungen. Ich gebe euch allen Recht, ich denke auch, da ist jeweils etwas wahres dran, an dem was ihr sagt. Deswegen ist diese Diskussion ja auch so verstrickt.
    Ich denke auch, dass Prominente durchaus crowdfunden dürfen, die wie Isabell bereits richtig gesagt hat, die Crowd entscheidet, wie wichtig ihnen das Projekt erscheint und ob es wirklich voll finanziert werde soll. Da ist es glaube ich trivial, ob ein Proinenter, von dem man glaubt er habe doch eh viel Geld, oder ein ganz „normaler“ Mensch hinter dem Projekt steht. Abgesehen davon denke ich, dass der Prominente dann eh noch einen (großen) finanziellen Teil dazu beiträgt, das Projekt zu finanzieren, da er ganz besonders emotional mit dem Vorhaben verbunden ist und die Mittel besitzt dieses durchzusetzen. Vor allem im Fall von Diter Hildebrandts „Störsender.tv“-Projekt hat er die Crowdfunding-Kampagne durchgezogen, um auch die Bestätigung aus der Gesellschaft zu bekommen, dass Bedarf besteht.

    Ganz interessant fand ich einen Kommentar bei Facebook zu dem Thema, in dem jemand schrieb: „Ab wann ist man denn ein Star oder Promi? Gibt es da ein objektives Maß an Bekanntheit, das herangezogen wird?“ Und ich denke genau da liegt die Misere begraben. Es ist ja nicht Sinn des Crowdfundings, sich wie bei Banken „nackig“ zu mache und ersteinmal zu sagen, wieviel Geld man überhaupt besitzt. Und man kann auch nicht objektiv bei einem Prominenten sagen, dass er bereits zu viel Geld hat, um eine Crowdfunding.Kampagne durchführen zu dürfen. Das ist ja eh immer abbhängig vom Vorhaben und den dabei entstehenden Kosten, also dem Kapitalbedarf.

    Nun ja ich hoffe, wir sammeln noch viele weitere Aspekte zu diesem Thema. Spannend! 🙂

    Viele Grüße
    Victoria

  5. Pingback: Startnext auf Twitter | Startnext: externe Unternehmenskommunikation

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