Auswertung der Social Media-Analysen und der Community-Umfrage

Die Zeit des Bloggens neigt sich für uns in der Learning Community nun mit großen Schritten dem Ende entgegen. Daher wird es Zeit für mich einmal zu reflektieren, wie es denn nun summa summarum mit den Kommunikationskanälen von Startnext im Social Web aussieht. Außerdem ist die Umfrage, die ich zu der Bekanntheit von Crowdfunding und Startnet gestartet habe, beendet und ich möchte euch die Ergebnisse nicht vorenthalten.

Auswertung der Social Media-Analysen

Abb. 1: Auswertung der Social Web-Analysen (eigene Dartsellung)

Abb. 1: Auswertung der Social Web-Analysen (eigene Dartsellung)

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich leider keine Kommunikationsstrategie von Startnext identifizieren konnte. Einerseits stellt Facebook ganz eindeutig den Hauptkommunikationskanal für Startnext dar, andererseits ist der Account von Google+ weder gut ausgebaut noch gepflegt und bei Twitter wird scheinbar wahllos drauf los gezwitschert. Und trotzdem die Anzahl der Folower auf Facebook und Twitter ganz passabel sind, haben sie noch viel Spielraum nach oben. Die Interaktionsrate Weiterlesen

Last but not Least: Der Corporate Blog von Startnext

In meiner heutigen Analyse soll es nun um den Blog auf Startnext’s Webseite gehen – dem sogenannten Corporate Blog. Bei den vorherigen Analysen zu Facebook, Twitter und Google+ ging es um die Kommunikation von Startnext in einem sozialen Netzwerk. Ein Webblog gehört zwar zu den Social Medias, ist aber kein soziales Netzwerk. Den Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen des Web 2.0 habe ich zuvor bereits erklärt. Da der Webblog als soziales Medium aber trotzallem ein wichtiges Instrument für die Kundenkommunikation im Social Web darstellt und von Startnext reichlich gebloggt wird, soll er in der Analyse der externen Kommunikationskanäle von Startnext auf keinen Fall fehlen. Aus diesem Grund habe ich mich vor der Analyse nocheinmal an die Recherche gemacht und wollte, wissen, welche Bedeutung Webblogs für Unternehmen haben und was einen gut geführten Corporate Blog ausmacht, um neue Kunden zu gewinnen und an das Unternehmen binden zu können.

Welchen Vorteil bieten Corporate Blogs?

Ansgar Zerfaß definiert den Corporate Blog wei folgt: „Corporate Blogs (bzw. Unternhemens-Webblogs) sind persönliche oder thematische Nachrichtendienste, die von Unternehmen  oder mit deren Unterstützung von Mitarbeitern unter Verwendung einfacher Content Management Systeme als Website im Internet publiziert, in regelmäßigen Abständen ähnlich wie ein Tagebuch um neue Einträge ergänzt und in vielfältiger Weise mit anderen Blog und Websites verlinkt sind. Die Einträge sind umgekehrt chronologisch angeordnet und können jederzeit von den Nutzern kommentiert sowie mit Hilfe normierter Technologien in echtzeit in andere Informationsangebote eingebunden bzw. zu neuen Diensten gebündelt werden.“ (Zerfaß, 2005)

Weiterhin beschreibt BITKOM (2012a) Bloggen als „eine zeitgemäße, weil authentische und direkte Form der Kommunikation ohne Hochglanz-Attitüde. Ein Corporate Blog gibt Weiterlesen

Social Media Guidelines – Antwort von Startnext erhalten

Kurzmitteilung

Social Media Guidelines – Antwort von Startnext erhalten!

Hallo liebe Community,

hier nur eine kurze Mitteilung: Beim Reflektieren der gelernten Theorie habe ich geschrieben, dass ich Startnext zu ihren Social Media Guidelines angeschrieben habe. Heute habe ich eine Antwort von Anna Theil, der Geschäftsführering und Kommunikationsverantwortlichen von Startnext, erhalten, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Leider können sie mir keine Guidelines herausgeben, da diese zur Zeit weiterentwickelt werden. Allerdings darf ich bei konkreten Fragen nochmal melden. 🙂

Hier könnt ihr der E-Mail-Verlauf nachlesen: Anfrage Startnext

Viele Grüße!

Victoria

Der Facebook-Auftritt von Startnext

… Jubel! … Konfetti! … Jubel! … Freude! … Jubeeeel! …

Das Erscheinungsbild und erster Eindruck

Das Beitragsbild oben zeigt die Front-Page des Facebook-Auftritts von Startnext. Sofort auffällig ist das große bunte Titelbild (Facebook, 2014). Zu sehen sind COO und Kommunikationsverantwortliche Anna Theil, CEO und Startnext-Gründer Dennis Bartelt, CFO und ebenfalls Startnext-Gründer Tino Kreßner sowie weitere Mitarbeiter von Startnext. Augenscheinlich gibt es was zu feiern bei Startnext. Alle lachen, halten Arme und Hände nach oben und es fliegt Konfetti durch die Luft. Aber warum? Vielleicht, weil sich Startnext als die größte und erfolgreichste Crowdfunding-Plattform in Deutschland feiert? Oder weil Startnext seit der Gründung der Plattform eine Rekordfundingsumme von inzwischen über 10 Millionen Euro (Stand April 2014) verbuchen kann (vgl. Kreßner, 2014, startnext.de)? Oder beides?
Eine Erklärung findet man am schnellsten, wenn man bei den Titelbildern eins weiter nach rechts klickt. Und tatsächlich: Sie freuen sich über die Rekordsumme, die durch die Crowd für die Finanzierung von kreativen und kulturellen Projekten sowie für Startups im Laufe der Jahre zusammengekommen ist. Ich finde das Bild erweckt schon einmal einen freundlichen und sympathischen Eindruck der ganzen Mannschaft. Und dass dort bereits alle Mitarbeiter und somit Ansprechpartner für Projektstarter abgebildet sind, stellt Startnext als offene, persönliche und kundennahe Institution dar. Man erkennt sofort, wer hinter den Kulissen – bzw. in diesem Fall hinter den Bildschrimen – sitzt und wem ich als Projektstarter mein Projekt und die Finanzierung anvertraue.

Weiterhin macht die Seite einen zwar recht informationsreichen, aber dennoch strukturierten Eindruck. Sie besitz – wie man es von Facebook gewohnt ist – die Reiter Chronik, Info, Fotos und Mehr für Veranstaltungen und „Gefällt mir“-Angaben. Zusätzlich gibt es jedoch noch eine Besonderheit, die ich vorher so nicht kannte. Auf der Seite Bewertungen können die Nutzer Startnext sowohl eine schriftliche Einschätzung abgeben als auch mit bis zu fünf Sternen (1 Stern = schlechteste Bewertung < 5 Sterne = beste Bewertung) bewerten. Das finde ich sehr geschickt von Startnext, denn so weiß es jederzeit um seine Reputation und erhält zudem Feedback von der Crowd. Diese Informationen muss sich Startnext also nicht alle einzeln aus den Chronik-Beiträgen Weiterlesen

Leitfaden zur Analyse der Kommunikationskanäle

… und da ist er auch schon, mein Leitfaden zur Analyse der Social Web Kommunikationskanäle von Startnext. Ich bin gespannt, inwiefern ich auch wirklich alle Punkte abarbeiten kann. Möglicherweise muss ich mal einen Aspekt aus meinem Leifaden auslassen, weil ich dazu keine Informationen einsehen kann, vielleicht kommt aber auch mal ein neuer hinzu. Zumindest soll er mir als grobe Gedankenstütze bei der Analyse behilflich sein.
Wie im vorherigen Beitrag erklärt, habe ich den Leitfaden aus meinen Recherchen und der theoretischen Literatur erstellen können und die wichtigsten Punkte, die ein Unternehmen bei der Kommunikation mit seinen Kunden im Social Web beachten sollte und die ich auch von außen einsehen kann, zusammengefasst. Ich habe ihn außerdem so konzipiert, dass er für die verschiedenen online Kommunikationskanäle von Startnext allgemeingültig ist. Startnext ist auf den Kanälen Facebook, Twitter und Google+ vertreten und führt zudem einen Blog auf der eigenen Webseite. Diese vier möchte ich analysieren. Ich habe außerdem einen Youtube-Kanal und einen Account bei Xing von Startnext entdeckt (hahaa,ich Fuchs^^). Allerdings werden diese nicht sonderlich gepflegt. Bei YouTube gibt es nur vier Videos, die ersten drei wurden vor drei Jahren eingestellt, der letzte vor einem Monat. Daher werde ich beide Kanäle nicht weiter beachten. Ich gehe mal davon aus, dass entsprechende Videos eh auf den anderen Kanälen eingestellt werden. Vorzugsweise auf Facebook? Auch das werden wir sehen.

Hier nun mein Leitfaden: Weiterlesen

Reflexion des bisher Gelernten

Uff, das war jetzt aber ganz schön viel Theorie. Darum möchte ich nun versuchen, das bisher Gelernte einmal zu reflektieren und auf mein Fallbeispiel zu beziehen. Außerdem glaube ich, tut es gut, die in diesem Blog dargelegte Theorie nocheinmal gedanklich zu ordnen.

In meinem E-Portfolio beschäftige ich mich mit der Crowdfunding-Plattform Startnext und dessen computervermittelten, externen Unternehmenskommunikation über Kanäle des Social Web. Bevor ich mich an die Analyse der sozialen Plattformen von Startnext heran wage, habe ich mich mit theoretischer Literatur über dieses Thema informiert, um dann anhand von bestimmten, aus der Theorie erfassten Indikatoren die Kommunikationsstrategie von Startnext identifizieren zu können. Hier folgt nun eine Zusammenfassung des theoretischen Hintergrunds zur externen Unternehmenskommunikation. Weiterlesen

CRM im Web 2.0

Den Kunden verstehen, seine Bedürfnisse und Anforderungen genau kennen und erfüllen, sodass sich daraus der wirtschaftliche Erfolg für das Unternehmen steigern kann – das verspricht der Ansatz des Customer Relationship Managements (CRM). Im kollaborativen CRM spielen gerade heutzutage auch soziale Netzwerke und Plattformen im Internet eine wichtige Rolle in der Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen, um möglichst viele erfolgsrelevante Daten des Kunden erhalten, sammeln und die Kundenbeziehung verbessern zu können. Da ich mich in meinem E-Portfolio speziell mit der externen Kommunikation über soziale Plattformen des deutschen Crowdfunding-Unternehmens Startnext beschäftige, möchte ich in diesem Blogeintrag genauer erläutern, was es mit Social CRM auf sich hat.

In meinen Recherchen zu diesem Beitragsthema vielen sowohl die Begriffe Social CRM als auch Online CRM auf. Eine genaue Abgrenzung dieser beiden Formen des CRM konnte ich leider nicht finden, allerdings würde ich aufgrund meiner folgenden Ausführungen das Social CRM als eine Unterform des Online CRM einordnen.

Das Informationsportal zu CRM definiert Online CRM wie folgt: „Online CRM ermöglicht den standortunabhängigen und interaktiven Zugriff auf Datenbanken, operative Workflows oder das gesamte CRM System über einen Browser-Zugang.“ (CRM Informationsportal, o.J., crm.de)

Für das Social CRM lies sich folgende weiterführende Erklärung finden: „Ein Social CRM-System nimmt die Informationen auf, die auf sozialen Medien bereitgestellt werden und ermittelt daraus sozusagen ein „Gesamtbild“ eines Kunden. Wird das Social CRM-System mit einem bestehenden CRM-System verbunden, werden alle Interaktionen des Kunden mit dem Unternehmen berücksichtigt, gleich, ob diese über traditionelle oder neue („social“) Kommunikationskanäle erfolgen. Social CRM greift auf die Daten des klassischen CRM-Systems zurück und kann daher Anfragen und Kommentare in sozialen Netzwerken besser einordnen und deren Bearbeitung vereinfachen.“ (Gumbrecht, 2014, absatzwirtschaft.de)

Unter Online CRM ist eine Erweiterung des CRM-Ansatzes im Zuge der Entsehung von sozialen Netzwerken und Plattformen zu verstehen, auf denen der Kunde die Macht besitzt, sich über Marken und Firmen auszutauschen, ihre Kauferfahrung in Foren und Blogs zu beschreiben, zu twittern und auf Facebook zu posten und sofortige Antworten erwartet (vgl. Gumbrecht, 2014, absatzwirtschaft.de). Aufgrund der grenzenlosen Möglichkeiten dieses vernetzten Zeitalters haben Unternehmen die besten Möglichkeiten, sämtliche Informationen über den Kunden einzufangen, ewig zu speichern und stetig zu synchronisieren (vgl. BITKOM, 2012a, S. 15). Diese erfolgsrelevanten Daten werden genutzt, um mit deren Informationen eine individuellere Zielgruppenansprache sowie schnelle personifizierte Reaktionen zu ermöglichen. Weiterlesen