Auswertung der Social Media-Analysen und der Community-Umfrage

Die Zeit des Bloggens neigt sich für uns in der Learning Community nun mit großen Schritten dem Ende entgegen. Daher wird es Zeit für mich einmal zu reflektieren, wie es denn nun summa summarum mit den Kommunikationskanälen von Startnext im Social Web aussieht. Außerdem ist die Umfrage, die ich zu der Bekanntheit von Crowdfunding und Startnet gestartet habe, beendet und ich möchte euch die Ergebnisse nicht vorenthalten.

Auswertung der Social Media-Analysen

Abb. 1: Auswertung der Social Web-Analysen (eigene Dartsellung)

Abb. 1: Auswertung der Social Web-Analysen (eigene Dartsellung)

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich leider keine Kommunikationsstrategie von Startnext identifizieren konnte. Einerseits stellt Facebook ganz eindeutig den Hauptkommunikationskanal für Startnext dar, andererseits ist der Account von Google+ weder gut ausgebaut noch gepflegt und bei Twitter wird scheinbar wahllos drauf los gezwitschert. Und trotzdem die Anzahl der Folower auf Facebook und Twitter ganz passabel sind, haben sie noch viel Spielraum nach oben. Die Interaktionsrate Weiterlesen

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Startnext auf Twitter

„Ich glaube wir stehen am Anfang einer großen Bewegung, die unsere digitale Ökonomie stark verändern wird. Immer mehr Menschen werden von Konsumenten zu Prosumenten, die sich aktiv einbringen und nicht mehr bloß konsumieren möchten sondern teilhaben. Und darum glaube ich, hat Crowdfunding das Potential unsere Ökonomie zu verändern.“ (Sina Greinert, Projektleiterin Nordstarter)

Bevor ich mit der Analyse des Twitter-Kanals von Startnext beginne, möchte ich euch dieses Video empfehlen. Schaut es euch an! Ich habe es bei Startnext auf Twitter gefunden und finde es sehr informativ! Es beschreibt den Crowdfunding-Prozess anhand von erfolgreichen Unternehmern, die ihr Start-up mit Crowdinvesting finanzieren konnten. Crowdinvesting ist eine Unterform des Crowdfundings. Sina Greinert, Projektleiterin bei Nordstarter, und Journalist Daniel Bröckerhoff, der ein Projekt zu einer Webdokumentation gecrowdfundet hat, erklären das Crowdfunding-Prinzip und die Rolle der Crowd und beschreiben den Unterschied zu Crowdinvesting. Der Internet-Unternehmer Thomas Promny ordnet Crowdfunding in andere Finanzierungsmöglich-keiten ein und prognostiziert Chancen und Risiken. Klinkt zunächst wahrscheinlich recht trocken und verstaubt, ist es aber nicht. Versprochen! Das Video ist wirklich gut gemacht.

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Abb. 1: Twitter-Logo (Twitter, 2014)

Zunächst noch ein paar Facts: Twitter ist eine digitale Echtzeit-Anwendung zum Microblogging, also zur Verbreitung telegrammartiger Kurznachrichten. Diese Kurznachrichten dürfen maximal 140 Zeichen umfassen. Im März 2006 ging Twitter mit dem Namen „twttr“ an den Start. Anfangs sollte die Plattform genutzt werden, um Freunden und Bekannten mitzuteilen, was sie gerade tun oder wo sie sich gerade aufhalten. Doch schnell erkannten die sogenannten Follower (engl.: Folgende, Anhänger) weitere Möglichkeiten in der Nutzung der Plattform. Twitter verbindet die Menschen zu einer Gemeinschaft. Das Mitteilen von Gedanken und Gefühlen und dem, was ihnen wichtig ist, lässt Nähe und Intimität entstehen. Wegen dieser sozialen Elemente wird Twitter auch als soziales Netzwerk definiert (vgl. Weinberg, 2011, S. 142).
Marketingexperten und Unternehmen merkten ebenfalls, wie wertvoll es ist, sich mit Gleichgesinnten aus der Branche verbinden zu können. Außerdem ist sie gut dafür geeignet, um potentielle Kunden anzusprechen, unmittelbares Feedback zu erhalten und schnellen Kundenservice leisten zu können (vgl. Weinberg, 2011, S. 142). „Twitter hat sich tatsächlich auch als Mittel des Reputation Management erwiesen, aber es ist auch ein Tool, das Menschen in aller Welt zu persönlichen und wirtschaftlichen Zwecken näher zusammenbringt.“ (Weinberg, 2011, S. 143) Weiterlesen

… und wie sieht’s bei Google+ aus?

Auf der Website von Startnext sind die Verlinkungen zur den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter und Google+ angegeben. Nachdem ich bereist Facebook und Twitter untersucht habe, ist heute Google+ an der Reihe.

Zu Beginn wieder einmal ein paar allgemeine Informationen. „Google Plus (Google+) ist ein soziales Netzwerk von Google. Kontakte lassen sich darin in Kreise (Circles) einsortieren. Damit können Nutzer leichter als etwa bei den Konkurrenten Facebook oder Twitter auswählen, welche Personengruppen bestimmte Veröffentlichungen mitlesen können. Die Kreise aus Kontakten lassen sich beliebig erstellen und erweitern. Google Plus ging im Juni 2011 im geschlossenen Betatest online und ist seit dem 20. September 2011 ohne Einladung für jeden nutzbar.“ (Golem.de, 2014)
Google+ wurde entwickelt aufgrund eines Aufmerksamkeitsverlustes gegenüber Google im Web. Während Internetnutzer enorm viel und auch immer mehr Zeit auf Facebook verbrachten, sank die verbrachte Online-Zeit auf allen anderen Webseiten leicht. Diesen Zusammenhang stellte Ben Elowitz Ende Juni 2011 sehr anschaulich in einer Grafik dar. Diese Entwicklung war für Google gefährlich, denn jede Minute, die Menschen bei Facebook verbrachten, bedeutete für Google einen Verlust potentieller Anzeigengeschäfte. Um dem entgegenzusetzen, parierte der Konzern mit Google+. Doch das soziale Netzwerk gewann die Akzeptanz von Experten und Internet-User nicht leichtfertig und wurde stets mit dem großen Vorbild Facebook verglichen. Immerhin, SpiegelOnline berichtete, Google+ sei erheblich durchdachter und weitgehender als vorherige Projekte, außerdem wirke das Design elegant und auf den ersten Blick erheblich schöner als Facebooks Oberfläche (vgl. Lischka, 2011).

Ich muss gestehen, ich kenne mich mit der Benutzung von Google+ nicht sonderlich aus. Ich besitze zwar einen YouTube-Account und kann daher auch gleichgzeitig auf einen Weiterlesen

CRM im Web 2.0

Den Kunden verstehen, seine Bedürfnisse und Anforderungen genau kennen und erfüllen, sodass sich daraus der wirtschaftliche Erfolg für das Unternehmen steigern kann – das verspricht der Ansatz des Customer Relationship Managements (CRM). Im kollaborativen CRM spielen gerade heutzutage auch soziale Netzwerke und Plattformen im Internet eine wichtige Rolle in der Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen, um möglichst viele erfolgsrelevante Daten des Kunden erhalten, sammeln und die Kundenbeziehung verbessern zu können. Da ich mich in meinem E-Portfolio speziell mit der externen Kommunikation über soziale Plattformen des deutschen Crowdfunding-Unternehmens Startnext beschäftige, möchte ich in diesem Blogeintrag genauer erläutern, was es mit Social CRM auf sich hat.

In meinen Recherchen zu diesem Beitragsthema vielen sowohl die Begriffe Social CRM als auch Online CRM auf. Eine genaue Abgrenzung dieser beiden Formen des CRM konnte ich leider nicht finden, allerdings würde ich aufgrund meiner folgenden Ausführungen das Social CRM als eine Unterform des Online CRM einordnen.

Das Informationsportal zu CRM definiert Online CRM wie folgt: „Online CRM ermöglicht den standortunabhängigen und interaktiven Zugriff auf Datenbanken, operative Workflows oder das gesamte CRM System über einen Browser-Zugang.“ (CRM Informationsportal, o.J., crm.de)

Für das Social CRM lies sich folgende weiterführende Erklärung finden: „Ein Social CRM-System nimmt die Informationen auf, die auf sozialen Medien bereitgestellt werden und ermittelt daraus sozusagen ein „Gesamtbild“ eines Kunden. Wird das Social CRM-System mit einem bestehenden CRM-System verbunden, werden alle Interaktionen des Kunden mit dem Unternehmen berücksichtigt, gleich, ob diese über traditionelle oder neue („social“) Kommunikationskanäle erfolgen. Social CRM greift auf die Daten des klassischen CRM-Systems zurück und kann daher Anfragen und Kommentare in sozialen Netzwerken besser einordnen und deren Bearbeitung vereinfachen.“ (Gumbrecht, 2014, absatzwirtschaft.de)

Unter Online CRM ist eine Erweiterung des CRM-Ansatzes im Zuge der Entsehung von sozialen Netzwerken und Plattformen zu verstehen, auf denen der Kunde die Macht besitzt, sich über Marken und Firmen auszutauschen, ihre Kauferfahrung in Foren und Blogs zu beschreiben, zu twittern und auf Facebook zu posten und sofortige Antworten erwartet (vgl. Gumbrecht, 2014, absatzwirtschaft.de). Aufgrund der grenzenlosen Möglichkeiten dieses vernetzten Zeitalters haben Unternehmen die besten Möglichkeiten, sämtliche Informationen über den Kunden einzufangen, ewig zu speichern und stetig zu synchronisieren (vgl. BITKOM, 2012a, S. 15). Diese erfolgsrelevanten Daten werden genutzt, um mit deren Informationen eine individuellere Zielgruppenansprache sowie schnelle personifizierte Reaktionen zu ermöglichen. Weiterlesen

Fallbeispiel: Startnext – die Crowdfunding-Plattform für Kreative und Startups

Uff! Nach all der Theorie, den Definitionen und Erklärungen möchte ich euch nun nicht länger auf die Folter spannen. Ab jetzt wird es praktischer. Trotz Pfingsten und des traumhaft schönen Wetters saß ich vor dem Laptop an meinem Blog. Und nun darf ich vorstellen (*Trommelwirbel*), mein Fallbeispiel Startnext.

Zuvor: Warum eigentlich Startnext als Fallbeispiel?

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema Crowdfunding für soziale Projekte. Startnext ist dabei eine von drei Plattformen, dessen soziale Projekte ich genauer analysiere. Da ich mich natürlich mit Startnext bereits genauer auseinandergesetzt habe und mich der Zusammenhang Internetunternehmen und trotzdem Verwendung von sozialen Netzwerken interessiert, habe ich Startnext als Fallbeispiel für meinen Blog gewählt. Ich denke, es ist mal etwas anderes, als schon wieder einen großen Konzern zu betrachten und vielleicht komme ich ja zu der ein oder anderen anderen Erkenntnis als meine DigiKomm-Blogger-Vorgänger.

Startnext – die Crowdfunding-Plattform für Kreative und Startups

Abb. Startseite der Startnext-Webseite (Quelle: eigener Screenshot vom 31.05.2013

Abb. 1: Startseite der Startnext-Webseite (Quelle: eigener Screenshot vom 31.05.2013

Startnext Crowdfunding ist eine haftungsbeschränkte Unternehmensgesellschaft mit Sitz in Dresden. Mitlerweile hat Startnext auch ein Büro in Berlin. Was macht Startnext denn genau? Startnext führt eine Internetplattform, auf der mithilfe von Crowdfunding Projekte und Ideen verschiedenster Kategorien unterstützt werden können. Crowdfunding ist eine Methode der Projektfinanzierung, bei der eine Vielzahl an unbekannten oder auch bekannten Personen („Crowd“) in ein Projekt finanziell investiert und somit an der Realisierung des Projekts beteilig ist. Eine ausführliche Erklärung findet ihr in meinem Blogeintrag Crowdfunding. Über Crowdfunding-Plattformen können Existenzgründer, Kreative, Künstler, Start-ups und Selbstständige Kapital aus einer Internet-Community sammmeln und je nach Finanzierungsmethode erhalten die Unterstützer eine Gegenleistung für ihre Investition. Dabei gibt es Plattformen, die sich auf bestimmte Projektvorhaben spezialisiert haben. Beispielsweise gibt es spezielle Existenzgründungs-Plattformen oder solche, auf denen ausschließlich Projekte für Umweltschutz, Soziales oder Musik eingestellt werden können. Startnext ist eine generalisierende Crowdfunding-Plattform, die viele verschiedene Projektkategorien vereint. Hauptsächlich vermittelt sie Weiterlesen

Das Web 2.0 – Die virtuelle Welt und wie man darin richtig kommuniziert

Web 2.0… Social Web… Social Media… Social Networks …

Das sind Begriffe, die ich in meinen letzten Einträgen verwendet habe, da sie mit digitaler Kommunikation in unmittelbarem Zusammenhang stehen und ich daher über sie in letzter Zeit oft nachgedacht habe. Dabei habe ich festgestellt, dass wir diese Wörter heutzutage geradezu selbstverständlich, aber auch recht leichtsinnig verwenden. Denn wenn man genauer darüber nachdenkt: Was meinen wir eigentlich mit Social Web? Was ist der Unterschied zu Social Media und Social Networks? Was genau ist das? Ich weiß, einige werden gerade die Hände vor dem Kopf zusammen schlagen und sich die Haare raufen. Okay, vielleicht bin ich eine von den langsamen, aber auch wenn ich glaube zu wissen, was diese Anglizismen bedeuten, möchte zunächst eine genaue Differenzierung vornehmen, um dann erst zu den Social-Media-Guidelines zu kommen. Und wer weiß…, vielleicht überasche ich ja doch den ein oder anderen mit einem Aha-Effekt.

Das Web 2.0

Betrachtet man die Entwicklung des Internets, so wird zwischen dem Web 1.0 und Web 2.0 unterschieden. Der Begriff Web 2.0 beschreibt eine veränderte Nutzung des Internets. „Es stellt eine Evolutionsstufe hinsichtlich des Angebotes und der Nutzung des World Wide Web dar, bei der nicht mehr die reine Verbreitung von Informationen bzw. der Produktverkauf durch Websitebetreiber, sondern die Beteiligung der Nutzer am Web und die Generierung weiteren Zusatznutzens im Vordergrund stehen.“ (Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Web 2.0) Das Internet ist somit kein reiner Informationspool mehr sondern besteht außerdem aus Nutzer generierten Inhalten (User Generated Content). Jeder Nutzer hat nun die Möglichkeit, das Internet produktiv zu nutzen, Informationen und Dateien einzustellen und zu verbreiten. Die sogenannte kollektive Intelligenz (Wisdom of the Crowd), also das Wissen von vielen Internetnutzern, versorgt das Internet mit weiteren Daten und zusätzlichen Informationen, die der weltweiten Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Die Internetnutzer beteiligen sich also an der Erstellung der Inhalte des Internets. „Die Rolle der Website-Betreiber hat sich im Web 2.0 also insoweit gewandelt, als dass sie in erster Linie für die Bereitstellung einer für die interaktive und kollaborative Nutzung geeigneten Plattform sowie die Administration zuständig sind. Die Aktualisierung des Inhalts erfolgt kontinuierlich durch die Weiterlesen

Externe Unternehmenskommunikation, Corporate Identity und Social Web

Wie in meinem letzten Blogeintrag erklärt, habe ich mich zunächst damit beschäftig, den Begriff externe Unternehmenskommunikation einzuordnen, um schließlich verschiedene Kanäle der Online-Kommunikation identifizieren zu können. Um ganz geordnet vorzugehen, möchte ich zunächst den Begriff (externe) Unternehmenskommunikation genauer definieren, Zusammenhänge mit der Corporate Identity erklären und anschließend hin zu den verschiedenen Möglichkeiten in der externen Unternehmenskommunikation argumentieren.

Was ist (externe) Unternehmenskommunikation?

„Als Unternehmenskommunikation (corporate communications) wird der Teil der Unternehmensführung bezeichnet, der mithilfe des Wahrnehmungsmanagements die Reputation (Ruf) prägt.“ (Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Unternehmenskommunikation)
Ziel bei der Unternehmenskommunikation ist es, die Wahrnehmung des Unternehmens durch die jeweiligen Anspruchsgruppen (z.B. Mitarbeiter, Kunden, Umweltgruppen etc.) zu steuern. Dabei sollen Vertrauen und Glaubwürdigkeit gegenüber des Unternehmens aufgebaut und gehalten werden sowie „wahrnehmungs- (informative, edukative, emotionale), handlungs- (z.B. Weiteremfehlungsbereitschaft, Kaufneigung, Mitarbeiter-motivation) und zielgruppenbezogene (z.B. Führungskräftezustimmung, Kundenzufriedenheit) Teilziele“ (Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, 2008) verfolgt werden. Dies erfordert die strategische Planung eines Kommunikations-prozesses. Trotz stets geplanter Kommunikation können jedoch unerwartet erfolgsrelevante Skandale (z.B. Krisenkommunikation, Kommunikationskrise, Shitstorm) auftreten (vgl. Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, 2008).
Wer nun Blut geleckt hat und mehr über Krisenkommunikation lernen möchte, den empfehle ich den wirklich ausführlichen Blog von Tanja.

Die Unternehmenskommunikation (UK) wird nach interner und externer Unternehmens-kommunikation unterschieden und richtet sich somit jeweils an unterschiedliche Zielgruppen. Während die interne Unternehmenskommunikation die Wahrnehmung der Mitarbeiter managet, richtet sich die externe Unternehmenskommunikation meist an Kunden, Lieferanten und die Öffentlichkeit im Allgemeinen. Oft wird in diesem Zusammenhang von strategischer Unternehmenskommunikation bzw. Public Relations (PR) gesprochen. Die externe UK hat allerdings gegenüber der internen UK neben dem Ziel, Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu schaffen, auch noch weitere Aufgaben: Aufmerksamkeit erzeugen, Überzeugung schaffen, Bekanntheitsgrad und Akzeptanz des Unternehmens steigern (vgl. Klein, Schleuniger, & Wils, o. J., Für-Gründer.de).

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Crowdfunding

Damit mein Fallbeispiel später etwas transparenter wird und ihr verstehen könnt, was Startnext eigentlich macht, möchte ich mich zunächst einmal ganz allgemein dem Thema Crowdfunding zuwenden und euch über die Planung einer Crowdfunding-Kampagne sowie über Theorie, Historie und Praxis informieren.

Kreative und innovative Ideen gibt es sprichwörtlich wie Sand am Meer. Oft scheitert die Umsetzung jedoch an mangelnder Finanzierung. Staatliche Förderungen sind zudem mit hohem bürokratischem Aufwand verbunden und Subventionen können am tatsächlichen gesellschaftlichen Bedürfnis vorbei zielen.
Crowdfunding, zu Deutsch „Schwarmfinanzierung“, hingegen ist eine Möglichkeit der Kapitalbeschaffung, bei der viele Einzelpersonen („crowd“) in ein Projekt, eine Idee oder ein Unternehmen mit vielen kleinen Geldbeträgen investieren, um es bei dessen Verwirklichung zu unterstützen (vgl. Belleflamme, Lambert, & Schwienbacher, 2010, S. 5). Crowdfunding ist ein Teilbegriff des Crowdsourcings. 2006 wird der Begriff Crowdsourcing von Jeff Howe zum ersten Mal erklärt: „Hobbyists, part-timers, and dabblers suddenly have a market for their efforts, as smart companies in industries as disparate as pharmaceuticals and television discover ways to tap the latent talent of the crowd. The labor isn’t always free, but it costs a lot less than paying traditional employees. It’s not outsourcing; it’s crowdsourcing (Howe, 2006, wired).“ Anstatt sich einen hohen Kredit bei der Bank oder von Privatinvestoren zu beschaffen, hilft Crowdfunding den Projektinitiatoren, Geld aus der Internet-Community zu sammeln, indem jede Person einen beliebigen Betrag zur Verfügung stellt. So wird der Geldgeber emotional am Projekt beteiligt. Auch der Projektinitiator erhält dadurch weit mehr als nur finanzielle Unterstützung. Er erfährt auch einen Vertrauensvorschuss für seine Idee und den Beweis Weiterlesen