Auswertung der Social Media-Analysen und der Community-Umfrage

Die Zeit des Bloggens neigt sich für uns in der Learning Community nun mit großen Schritten dem Ende entgegen. Daher wird es Zeit für mich einmal zu reflektieren, wie es denn nun summa summarum mit den Kommunikationskanälen von Startnext im Social Web aussieht. Außerdem ist die Umfrage, die ich zu der Bekanntheit von Crowdfunding und Startnet gestartet habe, beendet und ich möchte euch die Ergebnisse nicht vorenthalten.

Auswertung der Social Media-Analysen

Abb. 1: Auswertung der Social Web-Analysen (eigene Dartsellung)

Abb. 1: Auswertung der Social Web-Analysen (eigene Dartsellung)

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich leider keine Kommunikationsstrategie von Startnext identifizieren konnte. Einerseits stellt Facebook ganz eindeutig den Hauptkommunikationskanal für Startnext dar, andererseits ist der Account von Google+ weder gut ausgebaut noch gepflegt und bei Twitter wird scheinbar wahllos drauf los gezwitschert. Und trotzdem die Anzahl der Folower auf Facebook und Twitter ganz passabel sind, haben sie noch viel Spielraum nach oben. Die Interaktionsrate Weiterlesen

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Der Facebook-Auftritt von Startnext

… Jubel! … Konfetti! … Jubel! … Freude! … Jubeeeel! …

Das Erscheinungsbild und erster Eindruck

Das Beitragsbild oben zeigt die Front-Page des Facebook-Auftritts von Startnext. Sofort auffällig ist das große bunte Titelbild (Facebook, 2014). Zu sehen sind COO und Kommunikationsverantwortliche Anna Theil, CEO und Startnext-Gründer Dennis Bartelt, CFO und ebenfalls Startnext-Gründer Tino Kreßner sowie weitere Mitarbeiter von Startnext. Augenscheinlich gibt es was zu feiern bei Startnext. Alle lachen, halten Arme und Hände nach oben und es fliegt Konfetti durch die Luft. Aber warum? Vielleicht, weil sich Startnext als die größte und erfolgreichste Crowdfunding-Plattform in Deutschland feiert? Oder weil Startnext seit der Gründung der Plattform eine Rekordfundingsumme von inzwischen über 10 Millionen Euro (Stand April 2014) verbuchen kann (vgl. Kreßner, 2014, startnext.de)? Oder beides?
Eine Erklärung findet man am schnellsten, wenn man bei den Titelbildern eins weiter nach rechts klickt. Und tatsächlich: Sie freuen sich über die Rekordsumme, die durch die Crowd für die Finanzierung von kreativen und kulturellen Projekten sowie für Startups im Laufe der Jahre zusammengekommen ist. Ich finde das Bild erweckt schon einmal einen freundlichen und sympathischen Eindruck der ganzen Mannschaft. Und dass dort bereits alle Mitarbeiter und somit Ansprechpartner für Projektstarter abgebildet sind, stellt Startnext als offene, persönliche und kundennahe Institution dar. Man erkennt sofort, wer hinter den Kulissen – bzw. in diesem Fall hinter den Bildschrimen – sitzt und wem ich als Projektstarter mein Projekt und die Finanzierung anvertraue.

Weiterhin macht die Seite einen zwar recht informationsreichen, aber dennoch strukturierten Eindruck. Sie besitz – wie man es von Facebook gewohnt ist – die Reiter Chronik, Info, Fotos und Mehr für Veranstaltungen und „Gefällt mir“-Angaben. Zusätzlich gibt es jedoch noch eine Besonderheit, die ich vorher so nicht kannte. Auf der Seite Bewertungen können die Nutzer Startnext sowohl eine schriftliche Einschätzung abgeben als auch mit bis zu fünf Sternen (1 Stern = schlechteste Bewertung < 5 Sterne = beste Bewertung) bewerten. Das finde ich sehr geschickt von Startnext, denn so weiß es jederzeit um seine Reputation und erhält zudem Feedback von der Crowd. Diese Informationen muss sich Startnext also nicht alle einzeln aus den Chronik-Beiträgen Weiterlesen

Reflexion des bisher Gelernten

Uff, das war jetzt aber ganz schön viel Theorie. Darum möchte ich nun versuchen, das bisher Gelernte einmal zu reflektieren und auf mein Fallbeispiel zu beziehen. Außerdem glaube ich, tut es gut, die in diesem Blog dargelegte Theorie nocheinmal gedanklich zu ordnen.

In meinem E-Portfolio beschäftige ich mich mit der Crowdfunding-Plattform Startnext und dessen computervermittelten, externen Unternehmenskommunikation über Kanäle des Social Web. Bevor ich mich an die Analyse der sozialen Plattformen von Startnext heran wage, habe ich mich mit theoretischer Literatur über dieses Thema informiert, um dann anhand von bestimmten, aus der Theorie erfassten Indikatoren die Kommunikationsstrategie von Startnext identifizieren zu können. Hier folgt nun eine Zusammenfassung des theoretischen Hintergrunds zur externen Unternehmenskommunikation. Weiterlesen

Externe Unternehmenskommunikation, Corporate Identity und Social Web

Wie in meinem letzten Blogeintrag erklärt, habe ich mich zunächst damit beschäftig, den Begriff externe Unternehmenskommunikation einzuordnen, um schließlich verschiedene Kanäle der Online-Kommunikation identifizieren zu können. Um ganz geordnet vorzugehen, möchte ich zunächst den Begriff (externe) Unternehmenskommunikation genauer definieren, Zusammenhänge mit der Corporate Identity erklären und anschließend hin zu den verschiedenen Möglichkeiten in der externen Unternehmenskommunikation argumentieren.

Was ist (externe) Unternehmenskommunikation?

„Als Unternehmenskommunikation (corporate communications) wird der Teil der Unternehmensführung bezeichnet, der mithilfe des Wahrnehmungsmanagements die Reputation (Ruf) prägt.“ (Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Unternehmenskommunikation)
Ziel bei der Unternehmenskommunikation ist es, die Wahrnehmung des Unternehmens durch die jeweiligen Anspruchsgruppen (z.B. Mitarbeiter, Kunden, Umweltgruppen etc.) zu steuern. Dabei sollen Vertrauen und Glaubwürdigkeit gegenüber des Unternehmens aufgebaut und gehalten werden sowie „wahrnehmungs- (informative, edukative, emotionale), handlungs- (z.B. Weiteremfehlungsbereitschaft, Kaufneigung, Mitarbeiter-motivation) und zielgruppenbezogene (z.B. Führungskräftezustimmung, Kundenzufriedenheit) Teilziele“ (Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, 2008) verfolgt werden. Dies erfordert die strategische Planung eines Kommunikations-prozesses. Trotz stets geplanter Kommunikation können jedoch unerwartet erfolgsrelevante Skandale (z.B. Krisenkommunikation, Kommunikationskrise, Shitstorm) auftreten (vgl. Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, 2008).
Wer nun Blut geleckt hat und mehr über Krisenkommunikation lernen möchte, den empfehle ich den wirklich ausführlichen Blog von Tanja.

Die Unternehmenskommunikation (UK) wird nach interner und externer Unternehmens-kommunikation unterschieden und richtet sich somit jeweils an unterschiedliche Zielgruppen. Während die interne Unternehmenskommunikation die Wahrnehmung der Mitarbeiter managet, richtet sich die externe Unternehmenskommunikation meist an Kunden, Lieferanten und die Öffentlichkeit im Allgemeinen. Oft wird in diesem Zusammenhang von strategischer Unternehmenskommunikation bzw. Public Relations (PR) gesprochen. Die externe UK hat allerdings gegenüber der internen UK neben dem Ziel, Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu schaffen, auch noch weitere Aufgaben: Aufmerksamkeit erzeugen, Überzeugung schaffen, Bekanntheitsgrad und Akzeptanz des Unternehmens steigern (vgl. Klein, Schleuniger, & Wils, o. J., Für-Gründer.de).

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